Was ist Psychoneuronimmunologie?
Was ist Psychoneuroimmunologie?
Psychoneuroimmunologie (PNI, auch Psychoimmunologie) ist ein junges Forschungsgebiet, das interdisziplinär die Wechselwirkungen von Psyche, Nervensystem und Immunsystems untersucht und für die Medizin nutzbar macht. Mit anderen Worten: angewandte Psychosomatik.
Psychoneuroimmunologie in wenigen Worten
- Botenstoffe des Nervensystems wirken auf das Immunsystem
- Botenstoffe des Immunsystems wirken auf das Nervensystem
Diese natürlichen Abläufe können Ärzte, Psychotherapeuten und alle Menschen zur Herstellung und Stabilisierung von Gesundheit nutzen.
Wie werden die Aktivitäten der Botenstoffe geregelt?
Die Kommunikation der Botenstoffe, die zwischen Nervensystem und Immunsystem Informationen transportieren, wird maßgeblich vom Gehirn (Hirnanhangdrüse), den Nebennieren und den Immunzellen geregelt.
Welche Erkenntnisse bringt die Psychoneuroimmunologie?
- Zentrale Erkenntnis der Psychoneuroimmunologie ist das Ausmaß der Wirkung der Psyche auf das Immunsystem.
- So lässt sich erklären, warum und wie Stress einen negativen Einfluss auf Immunfaktoren haben kann – und wie eine gute psychische Verfassung (das Erleben von Kohärenz) Heilungsprozesse, Verdauung und Schlaf gut beeinflussen kann. negativ beeinflussen kann.
- Die Psychoneuroimmunologie zeigt, auf welche Weise sich psychologische und psychotherapeutische Prozesse auf somatische Phänomene (körperliche Funktionen) auswirken. Deshalb können wir die Psychoneuroimmunologie auch als angewandte Psychosomatik beschreiben.
